Bau- und Architektenrecht / Nordrhein-Westfalen / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 12111835
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BAUVORHABEN AM GEREONSKLOSTER BEEINTRÄCHTIGEN NICHT DEN DENKMALSCHUTZ
Das Verwaltungsgericht Köln hat mit zwei Urteilen Nachbarklagen der Katholischen Kirchengemeinde St. Gereon gegen Baugenehmigungen zur Errichtung zweier Wohn- und Geschäftshäuser im sog. Gerling-Quartier abgewiesen.
Die genannten Häuser sollen mit fünf Vollgeschossen und einem zurückgestaffelten sechsten Geschoss westlich des Platzes am Gereonskloster hinter dem früheren historischen Archiv errichtet werden; die Kirche St. Gereon liegt an der entgegengesetzten Seite des Platzes. In der Urteilsbegründung führte das Verwaltungsgericht Köln aus: Der denkmalrechtliche Umgebungsschutz der Kirche St. Gereon werde durch die Baugenehmigungen nicht verletzt. Anders als in einem früheren Verfahren, in dem das Gericht einer Klage der Kirchengemeinde gegen die Genehmigung zur Aufstockung eines Gebäudes in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft stattgegeben hatte, befänden sich die in Rede stehenden Gebäude nicht mehr in der engeren Umgebung der Kirche.

Quelle: Verwaltungsgericht Köln - PM vom 31.10.2012 von 31.10.2012
http://www.vg-koeln.nrw.de/ Externer Link
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