Baden-Württemberg / Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 12110462
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EINSTWEILIGE VERFÜGUNGEN GEGEN RANDOM HOUSE UND JÖRG KACHELMANN AUFGEHOBEN
Das Landgericht Mannheim hat die gegen Random House und Jörg Kachelmann jeweils erlassene einstweilige Verfügung aufgehoben, die beiden entsprechenden Anträge der Klägerin abgelehnt und der Klägerin jeweils die Kosten des Rechtsstreits auferlegt.
Mit ihren Anträgen hatte die Klägerin die Untersagung ihrer vollen Namensnennung in dem Buch „Recht und Gerechtigkeit - Ein Märchen aus der Provinz“ (3 O 98/12) bzw. in der Öffentlichkeit (3 O 99/12) begehrt. In einem weiteren Rechtsstreit hat das Landgericht Mannheim dem beklagten Jörg Kachelmann verboten, die Klägerin in der Öffentlichkeit als „Kriminelle“ zu bezeichnen. Den weitergehenden Antrag der Klägerin, Kachelmann auch die Bezeichnung als „Falschbeschuldigerin“ in der Öffentlichkeit zu untersagen, haben die Mannheimer Richter abgelehnt. Sie haben in diesem Fall nicht auf Widerspruch entschieden, sondern - im Gegensatz zu den beiden o.g. Verfahren - auf den Antrag der Klägerin eine mündliche Verhandlung anberaumt. Die Kosten des Rechtsstreits hat das Landgericht Mannheim gegeneinander aufgehoben.

Quelle: Landgericht Mannheim - PM vom 30.10.2012 von 25.10.2012
http://www.landgericht-mannheim.de Externer Link
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