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Artikelnummer: 12110455
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BERICHT ZUR DIGITALISIERUNG DER MEDIEN UND INHALTE: UMSATZ STEIGT SCHLEPPEND
Zeitungen, Zeitschriften und Filme in digitalem Format bringen nach wie vor wenig Umsatz. Dies geht aus dem Bericht der EU-Forschungsstelle (JRC) über die Medien- und Inhalteindustrie hervor, den die Europäische Kommission in Brüssel vorgestellt hat.
Zwar kaufen die Leser weltweit doppelt so viele elektronische Bücher. Aber verglichen mit den USA, die bis 2014 mit einer Umsatzsteigerung von 17 Prozent rechnen dürfen, sind es für Europa nur 9 Prozent. Weltweit verharren die Ausgaben für E-Books bei drei Prozent. Insgesamt hat die Buchwelt in den vergangenen 15 Jahren einen Verlust an Werbeeinahmen von fast acht Prozent hinnehmen müssen, währen die allgemeinen Ausgaben für Werbung um durchschnittlich fast 40 Prozent gestiegen sind. Etwas besser sieht es in der Musikwelt aus. Immerhin werden 30 Prozent der Musikaufnahmen weltweit per Mausklick gekauft. In Deutschland werden mittlerweile sogar 70 Prozent der Musikaufnahme online abgerufen. Der Wermutstropfen für die Branche: Trotz dieser Steigerung macht der Umsatz nur ein Drittel des Gesamtumsatzes bei Musikaufnahmen aus.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 25.10.2012 von 25.10.2012
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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