Miet- und Wohnungseigentumrecht /
Artikelnummer: 12090821
Trennlinien
ANWOHNER VON INDUSTRIEANLAGEN MÜSSEN BESSER VOR GEFAHREN GEWARNT WERDEN
EU-Bürger, die in unmittelbarer Nähe von großen Industrieanlagen wohnen, werden künftig besser über eventuelle Risiken und Gefahren informiert. Dafür sorgen die Neuerungen der sogenannten Seveso-III-Richtlinie der EU. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die neuen Vorschriften ab 1. Juni 2015 anwenden.
Die neuen Vorgaben erfassen etwa zehntausend ortsfeste Industrieanlagen insbesondere in den Bereichen Chemie, Petrochemie, Lagerung und Metallaufbereitung, die große Mengen gefährlicher Stoffe verwenden oder lagern. Über deren Risiken müssen künftig öffentliche Informationen elektronisch bereitgestellt werden. Die Betreiber der Anlagen müssen zudem darlegen, wie im Fall eines Unfalls der Alarm ausgelöst wird und die Bürger sich verhalten sollen. Bei einem Neubau von Anlagen in der Nähe bestehender Betriebe gilt künftig zudem ein geeigneter Sicherheitsabstand.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 13.08.2012 von 13.08.2012
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben