Energierecht /
Artikelnummer: 12081201
Trennlinien
BUNDESNETZAGENTUR STELLT WEITERE VERZÖGERUNG BEI ENLAG-PROJEKTEN FEST
Die Bundesnetzagentur hat weitere Verzögerungen bei dem Netzausbau im Rahmen der EnLAG-Projekte festgestellt. Dies geht aus Daten zum Fortschritt der Vorhaben aus dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG-Monitoring) hervor. Danach gibt es bei der Mehrzahl der 24 Projekte für das Höchstspannungsnetz, deren Notwendigkeit bereits vor der Energiewende festgestellt wurde, weiter teils deutliche Verzögerungen.
Die bundesweiten Zahlen blieben im zweiten Quartal 2012 unverändert auf dem Stand von Mai: 214 km von insgesamt 1.834 km EnLAG-Leitungen sind bisher realisiert. Von 24 geplanten Leitungen sind bisher leidglich zwei in Betrieb gegangen. Bei 15 der 24 Vorhaben kommt es zu einem Zeitverzug von voraussichtlich einem bis fünf Jahren. Durch die Energiewende ist in den kommenden Jahren ein weiterer Ausbau der Übertragungsnetze notwendig geworden. Dieser Bedarf geht über die 1.834 km nach EnLAG hinaus. Um den Ausbau voranzutreiben, hat der Gesetzgeber das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) erlassen. Danach ergeben sich alle zukünftigen Höchstspannungsleitungen aus Bundesbedarfsplänen, die der Bundesgesetzgeber mindestens alle drei Jahre verabschieden muss. Die Grundlage des ersten Bundesbedarfsplans wird der Netzentwicklungsplan 2012 bilden.

Quelle: Bundesnetzagentur - PM vom 03.08.2012 von 03.08.2012
http://www.bundesnetzagentur.de Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben