Bau- und Architektenrecht / Bayern / Veranstaltungsrecht / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 12072931
Trennlinien
GASTSTÄTTENBETREIBER HAT KEINEN ANSPRUCH AUF NUTZUNGSÄNDERUNG IN 'EVENT-GASTRONOMIE'
Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat eine von der Stadt Bayreuth erteilte Genehmigung zur Nutzungsänderung aufgehoben. Das bisher als abendliche Schank- und Speisegaststätte betriebene Lokal darf nicht als Vergnügungsstätte mit klassischem Barbetrieb und besonderen Event-Veranstaltungen genutzt werden.
Dem stehe das nachbarschützende Rücksichtnahmegebot entgegen, weil von dem Vorhaben unzumutbare Lärmbelästigungen ausgehen. Die in der Genehmigung enthaltenen Auflagen zum Lärmschutz könnten selbst bei normalem Betrieb nicht eingehalten werden. Auch durch den Einsatz von Sicherheitspersonal könne der von Gästen vor dem Lokal verursachte Lärm nicht effektiv reduziert werden. Geklagt hatte die Inhaberin eines nahe gelegenen Hotels, deren Gäste sich über nächtliche Lärmbelästigungen beschwert hatten.

Quelle: Bayerisches Verwaltungsgericht Bayreuth - PM vom 24.07.2012 von 12.07.2012
http://www.vgh.bayern.de/VGBayreuth/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben