Hessen / Strafrecht / Tierrecht /
Artikelnummer: 12061023
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OBERLANDESGERICHT FRANKFURT AM MAIN ORDNET VORLÄUFIGE AUSLIEFERUNGSHAFT GEGEN TIERSCHUTZAKTIVISTEN PAUL WATSON AN UND SETZT HAFTBEFEHL GEGEN SICHERHEIT AUßER VOLLZUG
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat gegen den Tierschutzaktivisten Paul Watson die vorläufige Auslieferungshaft aufgrund eines Haftbefehls Costa Ricas angeordnet. In seinem Beschluss stellt das Oberlandesgericht fest, dass die Auslieferung Watsons nicht von vornherein unzulässig ist, insbesondere weil die vorgeworfenen Taten auch nach deutschem Recht strafbar und noch nicht verjährt wären.
Gleichzeitig haben die Frankfurter Richter jedoch den Auslieferungshaftbefehl unter der Bedingung außer Vollzug gesetzt, dass eine Sicherheit von 250.000,- € geleistet wird. Nach Leistung der Sicherheit, die Watson selbst angeboten hatte, wird er daher auf freien Fuß gesetzt. Er darf jedoch die Bundesrepublik Deutschland bis zum Abschluss des Auslieferungsverfahrens nicht verlassen und muss weitere Auflagen befolgen.

Quelle: Oberlandesgericht Frankfurt am Main - PM vom 18.05.2012 von 18.05.2012
http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/ Externer Link
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