Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 12061021
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KEINE STAATSANWALTSCHAFTLICHEN ERMITTLUNGEN WEGEN RADIOAKTIVER BELASTUNG DES DE-HAEN-PLATZES IN HANNOVER
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat nach umfassender Prüfung der Sach- und Rechtslage von der Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen im Zusammenhang mit der Strahlenbelastung des De-Haen-Platzes in Hannover abgesehen.
Nach Einholung und Würdigung fachbehördlicher und sachverständiger Stellungnahmen durch das Bundesamt für Strahlenschutz ergaben sich keine zureichenden Anhaltspunkte für die Verwirklichung von Umweltstraftatbeständen bzw. Körperverletzungsdelikten des Strafgesetzbuches. Die Feststellung eines Anfangsverdachtes für Straftaten ist grundsätzlich Voraussetzung für die Aufnahme staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen (§ 152 Abs. 2 Strafprozessordnung). Anlass für die Prüfung war die umfangreiche Presseberichterstattung über die Messung radioaktiver Strahlenbelastung im Bereich des De-Haen-Platzes.

Quelle: Staatsanwaltschaft Hannover - PM vom 29.05.2012 von 23.05.2012
http://www.staatsanwaltschaft-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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