Bau- und Architektenrecht / Schleswig-Holstein / Straßenverkehrsrecht / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 12060323
Trennlinien
WESTUMGEHUNG PINNEBERG KANN GEBAUT WERDEN
Das Verwaltungsgericht in Schleswig hat mehrere Klagen gegen den Bau der geplanten Westumgehung in Pinneberg abgewiesen.
Gegen einen Planfeststellungsbeschluss des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr hatten sowohl der BUND als auch mehrere Gewerbetreibende aus dem betroffenen Bereich insgesamt fünf Klagen erhoben. Diese hat das Verwaltungsgericht Schleswig abgewiesen. In der Urteilsbegründung führte das Verwalstungsgericht aus, der angefochtene Planfeststellungsbeschluss sei im Ergebnis nicht zu beanstanden. Durchgreifende formelle Bedenken bestünden nicht. Die erforderliche „Planrechtfertigung“ sei vorhanden, da die Westumgehung der Entlastung der Pinneberger Innenstadt und dem Abfangen des Durchgangsverkehrs diene und somit „vernünftigerweise geboten“ sei. Auch die Einstufung der Westumgehung als Gemeindeverbindungsstraße sei nicht zu beanstanden. Gleiches gelte im Ergebnis für die vorgelegten Verkehrsprognosen. Die gegen das Vorhaben vorgebrachten naturschutzrechtlichen Bedenken griffen nicht durch, die Verwerfung anderer Trassenvarianten sei nicht zu beanstanden. Anliegerinteressen seien insbesondere auch hinreichend berücksichtigt worden.

Quelle: Verwaltungsgericht Schleswig - PM vom 20.04.2012 von 20.04.2012
http://www.schleswig-holstein.de/OVG/DE/Verwaltungsgericht/Verwaltungsgericht_node.html Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben