Datenschutz / Internetrecht /
Artikelnummer: 12042927
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DAS 'INTERNET DER DINGE'
Die Europäische Kommission startet eine öffentliche Befragung über die Vernetzung von Mikrochips in Alltagsgegenständen mit dem Internet.
Sie will ermitteln, wie das wirtschaftliche Potenzial von vernetzten Geräten optimal genutzt werden kann, und gleichzeitig die Rechte von Privatpersonen geschützt werden können. In der Zukunft werden Alltagsgegenstände wie Telefone, Autos, Kleidungsstücke und sogar Lebensmittel mittels intelligenter Chips Daten erfassen und austauschen können. Bereits heute besitzt der Durchschnittsbürger zwei Gegenstände, die mit dem Internet verbunden sind. Bis 2015 dürften es sieben sein, weltweit werden dann 25 Milliarden Geräte über Drahtlosverbindungen verfügen. Diese Zahl könnte sich bis 2020 auf 50 Milliarden verdoppeln. Zu den gespeicherten Informationen gehören Verhaltensmuster der Nutzer, ihre Aufenthaltsorte und Präferenzen. Die Kommission will sicherstellen, dass ein ausreichendes Maß an Kontrolle über die Geräte gegeben ist und holt daher Meinungsäußerungen zu den Themen Schutz der Privatsphäre, Sicherheit, Ethik, Aufsichtsmechanismen und Standards ein. Beiträge zur Konsultation können bis zum 12. Juli eingereicht werden. Die Ergebnisse der Konsultation werden in die Empfehlung der Kommission zum Internet der Dinge einfließen, die bis Sommer 2013 vorgelegt wird.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 12.04.2012 von 12.04.2012
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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