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Artikelnummer: 12040806
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VERWALTUNGSGERICHT FRANKFURT AM MAIN LEHNT EILANTRAG EINES KONKURRENTEN IM AUSWAHLVERFAHREN FÜR DIE LEITUNG DES MUSEUMS FÜR ANGEWANDTE KUNST AB
Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat den Eilantrag eines Leitenden Magistratsdirektors der Stadt Frankfurt abgelehnt, mit welchem dieser die beamtenrechtliche Ernennung eines Mitbewerbers zum Leiter des Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main verhindern und die Wiederholung des Auswahlverfahrens erreichen wollte. Der Antragsteller war bereits bei einer ersten Vorauswahl nicht dem engeren Kreis der grundsätzlich geeigneten Bewerber zugerechnet und deshalb auch nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden.
Die Frankfurter Richter entschieden, dass diese Vorauswahl rechtmäßig war. Der Leitende Magistratsdirektor der Stadt Frankfurt habe nämlich schon das Auswahlkriterium „Berufserfahrung im Museum und Anstellungswesen (in einer Institution oder Aufgabe im großstädtischen Umfeld)“ nicht erfüllt, da er über keinerlei Berufserfahrung in diesem Sinne verfüge. Ob er die weiteren Kriterien des Anforderungsprofils erfülle, das in der Ausschreibung beschrieben worden sei, könne daher dahingestellt bleiben. Auch im Falle einer erneuten Durchführung des Auswahlverfahrens, wie es der Antragsteller begehre, sei seine Auswahl daher ausgeschlossen.

Quelle: Verwaltungsgericht Frankfurt am Main - PM 03/2012 vom 03.04.2012 von 26.03.2012
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