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Artikelnummer: 12022513
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SCHADENSERSATZKLAGE DER BAYERNLB GEGEN FRÜHEREN VORSITZENDEN DES VERWALTUNGSRATS
Ende Januar ging beim Verwaltungsgericht Würzburg eine Klage der Bayerischen Landesbank gegen ihren früheren Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Siegfried Naser ein, mit der sie im Zusammenhang mit der Übernahme der Anteilsmehrheit an der Hypo Alpe-Adria-Bank im Jahr 2007 Schadensersatz in Höhe von 200 Millionen Euro fordert.
Die Bayerischen Landesbank ist der Auffassung, Dr. Naser habe seine Pflichten als Vorsitzender des Verwaltungsrats in grob fahrlässiger Weise verletzt und dadurch maßgeblich dazu beigetragen, dass der Bayer. Landesbank ein Schaden von rund 3,7 Milliarden Euro entstanden sei. Das Gericht hat elf Versicherungsunternehmen zum Verfahren beigeladen, bei denen die Bayerischen Landesbank Versicherungen u.a. zugunsten des beklagten Verwaltungsratsvorsitzenden abgeschlossen hat. Eine ausführliche Klagebegründung steht noch aus. Das Verwaltungsgericht hat wegen zahlreicher weiterer offener Verfahren im Zusammenhang mit dem Kauf der Hypo Alpe-Adria durch die Bayerische Landesbank das Ruhen des Verfahrens angeregt.

Quelle: Bayerisches Verwaltungsgericht Würzburg - PM vom 08.02.2012 von 08.02.2012
http://www.vgh.bayern.de/VGWuerzburg/ Externer Link
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