Informationstechnologierecht / Internetrecht /
Artikelnummer: 12020537
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BSI VERÖFFENTLICHT EMPFEHLUNGEN ZUR ABWEHR VON DDOS-ATTACKEN
Im Rahmen der neuen Reihe "BSI-Empfehlungen zur Cyber-Sicherheit" hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Empfehlungen zur Abwehr von DDoS (Distributed Denial of Service)-Angriffen veröffentlicht.
Eine DDoS-Attacke ist ein koordinierter Angriff auf die Verfügbarkeit von IT-Systemen oder -Diensten mittels einer größeren Anzahl von angreifenden Systemen, oftmals unter Ausnutzung eines Botnetzes. Dabei wird ein bestimmter Server, auf dem beispielsweise die Webseite eines Online-Shops gehostet ist, gezielt mit einer so großen Anzahl von Anfragen bombardiert, dass das System die Aufgaben nicht mehr bewältigen kann und im schlimmsten Fall zusammenbricht. DDoS-Angriffe stellen für Unternehmen ein Risiko dar, dem nur durch eine koordinierte Reaktion angemessen und wirkungsvoll begegnet werden kann. Daher enthält die vorliegende BSI-Empfehlung eine Checkliste und konkrete Empfehlungen zur Vorgehensweise bei einem akuten DDoS-Angriff. Die "BSI-Empfehlungen zur Cyber-Sicherheit" richten sich vornehmlich an professionelle Anwender aus Unternehmen und Behörden wie beispielsweise CIOs--Chief Investment Officer, Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und anderes Fachpersonal, das sich mit Cyber-Sicherheit und damit auch der Abwehr von Cyber-Angriffen befasst.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - PM vom 03.02.2012 von 03.02.2012
https://www.bsi.bund.de/ Externer Link
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