Berlin / Energierecht / Verbraucherschutz /
Artikelnummer: 12010801
Trennlinien
ENERGIEVERSORGER SOLLEN DER 'SCHLICHTUNGSSTELLE ENERGIE E.V.' BEITRETEN
Die Staatssekretärin für Verbraucherschutz Sabine Toepfer-Kataw fordert die Energieversorgungsunternehmen auf, Mitglied der Schlichtungsstelle Energie e.V. zu werden, damit deren Empfehlungen verbindlich werden können.
An die von der Bundesministerin für Verbraucherschutz Ilse Aigner am 1. November 2011 eröffnete Schlichtungsstelle Energie e.V. können sich Verbraucherinnen und Verbraucher wenden, wenn ihren Beschwerden bei einem Wechsel von Gas- und Stromanbietern oder bei Streit über die Ermittlung des Energieverbrauchs nicht abgeholfen wurde. Die in Berlin ansässige Schlichtungsstelle erarbeitet in solchen Fällen Empfehlungen für eine Schlichtung und soll so helfen, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Mitglieder sind bisher die Bundesverbände der Verbraucherzentralen, der Energie- und Wasserwirtschaft und der neuen Energieanbieter sowie der Verband kommunaler Unternehmen. Die Forderung nach dem Beitritt der einzelnen Energieversorger wird damit begründet, dass dann die Chancen für Verbraucherinnen und Verbraucher erheblich stiegen, einen verbindlichen Schlichtungsspruch zu erhalten. Denn nach der Satzung würden die Schlichtungsempfehlungen für ordentliche Mitglieder dann verbindlich, wenn im Jahr zuvor weniger als 80% der (unverbindlichen) Schlichtungsempfehlungen akzeptiert worden sind.

Quelle: Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz - PM 2/2012 vom 04.01.2012 von 04.01.2012
http://www.berlin.de/sen/justiz/index.php Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben