Bau- und Architektenrecht / Miet- und Wohnungseigentumrecht / Steuerrecht /
Artikelnummer: 11121825
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SCHWIMMENDE ANLAGE BEWERTUNGSRECHTLICH KEIN GEBÄUDE
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass eine auf dem Wasser schwimmende Anlage bewertungsrechtlich kein Gebäude ist.
Der Streitfall betraf ein Event- und Konferenzzentrum, das auf einem Kanal im Gebiet des Hamburger Hafens liegt und aus drei Schwimmkörpern und einem Pfahlbau besteht. Nach Auffassung des Finanzamts waren neben dem Pfahlbau auch die Schwimmkörper als Gebäude zu behandeln und hierfür ein Einheitswert festzustellen. Der Bundesfinanzhof hat - ebenso wie zuvor schon das Finanzgericht - die Gebäudeeigenschaft der Schwimmkörper verneint. Bewertungsrechtlich liegt ein Gebäude nur vor, wenn es mit dem Boden fest verbunden und standfest ist. Schwimmkörpern fehlen diese Eigenschaften. Als Folge dieser Rechtsprechung unterliegen schwimmende Anlagen nicht der Grundsteuer.

Quelle: Bundesfinanzhof - PM 102 vom 14.12.2011 von 26.10.2011
http://www.bundesfinanzhof.de Externer Link
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