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Artikelnummer: 11112718
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STRAFVERFAHREN GEGEN EHEMALIGEN DISZIPLINARCHEF DER UEFA UND DESSEN MITARBEITER
Das Verfahren gegen den ehemaligen Disziplinarchef der UEFA, Peter L. und seinen Mitarbeiter Robin B. beginnt vor dem Amtsgericht Hamburg.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten Verleumdung vor. Sie sollen im Juni 2010 gemeinschaftlich gegenüber zwei Journalisten des Magazins „Stern“ bewusst wahrheitswidrig behauptet haben, gegen Mitarbeiter der FC Bayern München AG würden staatsanwaltliche Ermittlungen geführt, weil der Verdacht bestehe, dass die Fußballmannschaft des FC Bayern München das Rückspiel im Halbfinale des UEFA-Cups 2008 gegen Zenit St. Petersburg gezielt 0:4 verloren hätte. 40 Millionen Euro seien von Russland aus auf ein Konto des FC Bayern München geflossen. Entsprechende Belege für die Überweisung lägen der UEFA vor. Auch habe es bereits Hausdurchsuchungen bei dem damaligen Präsidenten Uli H., dem Finanzvorstand Karl H. und einem Bayern-Spieler gegeben. Wie von den Angeklagten beabsichtigt, seien diese falschen Angaben in der Ausgabe Nr. 38 des „Stern“ veröffentlicht worden.

Quelle: Amtsgericht Hamburg - PM vom 24.11.2011 von 25.11.2011
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