Insolvenzrecht & Zwangsvollstreckung / Sachsen /
Artikelnummer: 11091130
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NACHFORDERUNG VON HAFTEINLAGEN DURCH DEN INSOLVENZVERWALTER DER QIMONDA DRESDEN GMBH & CO. OHG
In dem Rechtsstreit des Insolvenzverwalters der Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG gegen die Leipziger Messe und andere ist der anberaumte Verkündungstermin vorverlegt worden.
Der klagende Insolvenzverwalter begehrt u.a. die Feststellung, dass die Beklagten als Gesamtschuldner für Verbindlichkeiten der Insolvenzschuldnerin gegenüber den Gläubigern bis zu einem Betrag von 117.597.130,00 EUR haften. Dem zugrunde liegt ein Unterbeteiligungsvertrag, nach dem die Beklagten im Wege einer atypischen stillen Unterbeteiligung über einen Kommanditanteil der Infineon AG auch an der späteren Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG beteiligt waren. Das Landgericht Dresden hat die Klage abgewiesen. Es hat die zu erbringende Hafteinlage in Form der Überweisung vom 16.02.2001 als wirksam erbracht angesehen.

Quelle: Oberlandesgericht Dresden - PM vom 27.06.2011 von 29.06.2011
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