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Artikelnummer: 11090419
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GESCHÄFTSFÜHRER ZU HAFTSTRAFE VERURTEILT
Das Amtsgericht Singen verurteilte jetzt den 48-jährigen Geschäftsführer eines Unternehmens wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu einer Haftstrafe von sieben Monaten. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Wie die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit vom Hauptzollamt Singen im Benehmen mit der Deutschen Rentenversicherung bei einer Prüfung feststellten, hatte der Geschäftsführer eines Transportunternehmens in einer Hegau-Gemeinde über den Zeitraum von drei Jahren einen Mann als angeblich Selbstständigen beschäftigt, obwohl ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorlag. Dadurch, dass er den Beschäftigten nicht zur Sozialversicherung angemeldet hatte, entstand den Versicherungsträgern ein Schaden von rund 19.0000 Euro. Der 48-Jährige räumte ein, aus Nachlässigkeit gehandelt zu haben, betonte allerdings, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, Sozialversicherungsbeiträge einzusparen und hat bereits mit der Rückzahlung des entstandenen Schadens begonnen. Daneben hat der Verurteilte auch die Kosten des Verfahrens zu tragen.

Quelle: Hauptzollamt Singen - PM vom 25.08.2011 von 26.08.2011
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