Agenturrecht / Berlin / E-Commerce / Internetrecht / Medizinrecht / Wettbewerbs- und Kartellrecht /
Artikelnummer: 11082144
Trennlinien
KEINE WERBUNG FÜR POSITIVE GESUNDHEITSBEZOGENE WIRKUNGEN VON BIER
Das Landgericht Berlin hat dem Deutschen Brauer-Bund e.V. auf Klage der Verbraucherzentralen in einem Wettbewerbsprozess untersagt, im Rahmen geschäftlicher Handlungen mit positiven gesundheitsbezogenen Wirkungen von alkoholischen Getränken zu werben.
Unter Hinweis auf entsprechende Darstellungen auf der Internetseite des Brauer-Bundes hat das Gericht dem Brauer-Bund unter anderem verboten, die schönheitsfördernde Wirkung von Bier hervorzuheben, auf seine Vorbeugeeffekte gegen Herzerkrankungen, Gallen- und Harnstein sowie Osteoporose hinzuweisen und die Herabsetzung des Demenz- und Diabetesrisikos durch Alkoholgenuss anzupreisen. Die beanstandete Werbung, so das Landgericht, sei mit den Regeln einer europarechtlichen Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel nicht vereinbar.

Quelle: Landgericht Berlin - PM 81/2011 vom 01.08.2011 von 10.05.2011
http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/landgericht/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben