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Artikelnummer: 11073126
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HARTZ IV MIT INTERNETHANDEL AUFGEBESSERT
Zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten wegen Betrugs verurteilte das Amtsgericht Traunstein einen 49-jährigen Malermeister aus dem Raum Traunstein. Der Mann hatte sein Arbeitslosengeld II mit Internethandel und Schwarzmalen aufgebessert, ohne dies der Arbeitsgemeinschaft Integration Traunstein mitzuteilen.
Aufgeflogen ist der Schwindel durch einen anonymen Hinweis aus dem Umfeld des Malers. Die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Rosenheim am Standort Traunstein ermittelten, dass der Beschuldigte über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren zu Unrecht fast 7.000 Euro staatliche Unterstützung bezog. Seine Nebengeschäfte waren anscheinend so einträglich, dass er es sich leisten konnte, vom Jobcenter angebotene Jobs als Maler immer wieder abzulehnen, obwohl dies zu Leistungskürzungen führte. Weil sich der Mann vor Gericht geständig und einsichtig zeigte, wurde der Vollzug der Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Die zu Unrecht bezogenen Leistungen muss er zurückzahlen.

Quelle: Hauptzollamt Rosenheim - PM vom 01.02.2011 von 01.02.2011
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