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Artikelnummer: 11041643
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KLAGE DES BULGARISCHEN SCHACHVERBANDES WEGEN DER ÜBERTRAGUNG EINES SCHACHWETTKAMPFES IM INTERNET ERFOLGLOS
Ohne Erfolg war die Klage des Bulgarischen Schachverbandes vor dem Landgericht Berlin wegen der Internet-Übertragung eines Weltmeisterschaftskampfes des Weltschachbundes FIDE im April und Mai 2010 in einem Club in Sofia.
Der Verband hatte beanstandet, die Beklagte als Betreiberin eines Schachservers habe unter Verletzung seiner kommerziellen Rechte kurz nach dem Wettkampf werbefrei alle zwölf Partien des Weltmeisterschaftskampfes gezeigt, ohne dass er dies gestattet habe. Mit der Klage hatte er der beklagten Serverbetreiberin die Vervielfältigung und öffentliche Zugänglichmachung von Informationen aus einer Datenbank untersagen lassen wollen, des weiteren die Live-Übertragung von Schachwettkämpfen oder Schachturnieren. Ferner hatte er u.a. auf Auskunft zur Zahl der Zuschauer der Internetübertragung sowie der dadurch erzielten Einnahmen geklagt. Dem ist das Landgericht nicht gefolgt. Der klagende Verband habe nicht hinreichend Beweis dafür angeboten, dass der Betreiber des Schachservers – wie behauptet – eine Datenbank mit den fraglichen Spielen im Internet überhaupt vorgehalten habe. Wettbewerbsrechtliche oder andere Verstöße des Beklagten seien nicht festzustellen.

Quelle: Landgericht Berlin - PM 44/2011 vom 12.04.2011 von 29.03.2011
http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/landgericht/ Externer Link
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