Erbrecht / Hessen /
Artikelnummer: 11013009
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EINSTWEILIGE VERFÜGUNG GEGEN DEN TESTAMENTSVOLLSTRECKER ÜBER DAS VERMÖGEN DES FRANKFURTER EHRENBÜRGERS BRUNO S. BESTÄTIGT
Das Landgericht Frankfurt/Main hat eine einstweilige Verfügung gegen einen als Testamentsvollstrecker des verstorbenen Frankfurter Ehrenbürgers Bruno S. auftretenden Rechtsanwalt bestätigt.
Die Frankfurter Richter haben damit dem Rechtsanwalt auf Antrag des im November 2010 gerichtlich eingesetzten Nachlasspflegers weiterhin untersagt, das Anwesen des Erblassers zu betreten und Verfügungen über das Nachlassvermögen zu treffen. Weiterhin wurde ihm untersagt, sich für die Dauer der Nachlasspflegschaft als Testamentsvollstrecker des Bruno S. zu bezeichnen. Der Erblasser hatte im Zeitraum von 2002 bis zu seinem Tod im Oktober 2010 mehrere Verfügungen – teilweise gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau - für den Todesfall getroffen; u.a. sollte eine nach ihm benannte Stiftung Alleinerbin sein. Nach dem Tod seiner Ehefrau hatte der Erblasser nochmals geheiratet und seine neue Ehefrau als Alleinerbin und den Antragsgegner als Testamentsvollstrecker eingesetzt.

Quelle: Landgericht Frankfurt am Main - PM 01/11 vom 20.01.2011 von 20.01.2011
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