Aus- und Fortbildung / Familienrecht / Nordrhein-Westfalen / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 10120802
Trennlinien
KLAGE AUF ERSTATTUNG VON SCHÜLERFAHRTKOSTEN WEGEN TAXIFAHRTEN ABGEWIESEN
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Klage einer alleinerziehenden Mutter und ihres 14-jährigen Sohnes abgewiesen, mit der sie die Verpflichtung des Bürgermeisters der Stadt Ratingen auf Erstattung von Schülerfahrtkosten für tägliche Taxifahrten des Sohnes vom Wohnort in Essen zu einer Schule in Ratingen begehrt, die er wegen einer emotionalen und sozialen Entwicklungsstörung besucht.
Das Gericht führte aus, die Mutter könne ihr Kind morgens mit dem eigenen Pkw zur Schule bringen, dessen Unterricht um 8.00 Uhr früh beginne. Die Rückfahrt zur Mittagszeit könne von ihr indes nicht geleistet werden, da sie zu dieser Tageszeit berufstätig sei. Die durch die Rückfahrt gegebenenfalls anfallenden Taxikosten in Höhe von 37,00 Euro täglich könne sie allerdings aus eigenen Mitteln bestreiten, da ihr Familieneinkommen insgesamt 3.700,00 Euro betrage.

Quelle: Verwaltungsgericht Düsseldorf - PM vom 02.12.2010 von 02.12.2010
http://www.vg-duesseldorf.nrw.de/presse Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben