Transport- und Speditionsrecht / Wettbewerbs- und Kartellrecht /
Artikelnummer: 10111410
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GELDBUßEN VON FAST 800 MILLIONEN EURO GEGEN FLUGLINIEN
Wegen verbotener Preisabsprachen im Luftfrachtgeschäft hat die EU-Kommission gegen elf Fluglinien Kartellstrafen von insgesamt 799.445.000 Euro verhängt.
Die Gesellschaften hatten nach Überzeugung der Kommission über sechs Jahre weltweit Zuschläge für Treibstoff und Sicherheit abgesprochen. Die bestraften Unternehmen sind Air Canada, Air France-KLM, British Airways, Cathay Pacific, Cargolux, Japan Airlines, LAN Chile, Martinair, SAS, Singapore Airlines und Qantas. Lufthansa und ihre Tochter Swiss profitierten von der Kronzeugen-Regelung und gingen straffrei aus. Die Preisabsprachen dauerten von Dezember 1999 bis zum 14. Februar 2006. Für das Kartell gab es zahlreiche Kontakte zwischen den Fluggesellschaften. Die Absprachen betrafen sowohl Flüge innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums als auch ankommende und abgehende Flüge in andere Regionen der Welt.

Quelle: Europäische Kommission - PM vom 09.11.2010 von 09.11.2010
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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