Arbeitsrecht / Nordrhein-Westfalen / Steuerrecht /
Artikelnummer: 10092304
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RESTAURANTSCHECKS VON ARBEITNEHMERN ALS GELDZUWENDUNGEN ZU VERSTEUERN
Das Finanzgericht Düsseldorf hatte einen Fall zu beurteilen, in dem ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern monatlich jeweils 15 Restaurantschecks über jeweils 5,77 Euro zur Verfügung gestellt hatte und nur einen Teilbetrag davon versteuerte.
Die Vertragspartner des Arbeitgebers waren verpflichtet, diese Restaurantschecks nur zur Ausgabe von Mahlzeiten oder von zum direkten Verbrauch bestimmten Lebensmitteln zu tauschen. Der Arbeitgeber nahm begünstigte Sachzuwendungen an, versteuerte von dem Betrag von 5,77 Euro jeweils 2,67 Euro pauschal mit 25 % und beließ 3,10 Euro steuerfrei. Das Finanzgericht Düsseldorf bestätigte die Auffassung der Finanzverwaltung, dass es sich um Zuwendungen mit Bargeldcharakter handele, da die Warengutscheine nicht auf eine nach Art und Menge konkret bezeichnete Sache gelautet hätten.

Quelle: Finanzgericht Düsseldorf - PM vom 17.09.2010 von 17.09.2010
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