Strafrecht / Urheber- und Medienrecht / Veranstaltungsrecht /
Artikelnummer: 10080104
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GEMA STELLT STRAFANZEIGE WEGEN VERDACHTS AUF BETRUG
Die GEMA hat wegen Verdachts auf einen Betrugsfall mit potentiell großen Ausmaßen zu Lasten der GEMA eine Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Berlin eingereicht.
Der mögliche Betrugsfall, in den vermutlich auch zwei Mitarbeiter der Generaldirektion der GEMA in Berlin verwickelt sind, entstand durch mutmaßlich falsche Programmangaben für Veranstaltungen von Live-Musik-Aufführungen, die der GEMA als Grundlage für die Berechnung der Tantiemen zu Gunsten der berechtigten Autoren und Verleger eingereicht wurden. Vermutlich hat ein Mitarbeiter, gemeinsam mit einem weiteren Mitarbeiter Kontrollfeststellungen manipuliert, um unberechtigte Auszahlungen an bestimmte Mitglieder (Urheber und Verleger) herbeizuführen. An die nun unter Verdacht stehenden Mitglieder wurden in den vergangenen Jahren Beträge in einer beträchtlichen, doch noch nicht abschließend geklärten Größenordnung ausgeschüttet, so dass hier eine Schädigung der GEMA und damit der von ihr vertretenen Mitglieder zu befürchten ist. Vor dem geschilderten Hintergrund wurde nach ordnungsgemäßer Anhörung des Betriebsrats eine außerordentliche fristlose Kündigung gegen die beiden betroffenen Mitarbeiter ausgesprochen.

Quelle: GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte - PM vom 28.05.2010 von 28.05.2010
http://www.gema.de Externer Link
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