Energierecht / Verbraucherschutz /
Artikelnummer: 10062303
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BUNDESNETZAGENTUR FÖRDERT EINFÜHRUNG INTELLIGENTER ZÄHLER UND VARIABLER TARIFE
Die Bundesnetzagentur stellt mit einem Positionspapier klar, welche Mindestanforderungen Strom- und Gaszähler erfüllen müssen, um den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerzuspiegeln. Gleichzeitung hat die Bundesnetzagentur ein Festlegungsverfahren zur Nutzung von Standardlastprofilen eröffnet. Ziel des Verfahrens ist es, die Rahmenbedingungen für die Einführung zeitvariabler Stromtarife zu verbessern.
Seit 1. Januar 2010 sind die Unternehmen gesetzlich verpflichtet, in Neubauten oder bei größeren Renovierungen Messeinrichtungen einzubauen, die dem Nutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln. Spätestens bis zum 30. Dezember 2010 muss den Verbrauchern zudem ein Tarif angeboten werden, der einen Anreiz zur Energieeinsparung oder zur Steuerung des Energieverbrauchs setzt. Die im Positionspapier beschriebenen neuen Zähler bieten deutlich mehr Funktionalitäten als die bislang verwendete Technik. Dazu zählen die Erfassung des Verbrauchs für bestimmte Zeiträume, die Zuordnungsmöglichkeit des Verbrauchs zu unterschiedlichen Tarifen sowie standardisierte Schnittstellen, um die erfassten Daten elektronisch zu übermitteln.

Quelle: Bundesnetzagentur - PM vom 23.06.2010 von 23.06.2010
http://www.bundesnetzagentur.de Externer Link
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