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Artikelnummer: 10042515
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'WEBDESIGN-VERTRAG' IST REGELMÄßIG ALS WERKVERTRAG ANZUSEHEN
Der Bundesgerichtshof stellt fest, dass der "Webdesign-Vertrag" regelmäßig als Werkvertrag, unter Umständen auch als Werklieferungsvertrag, anzusehen ist.
Im "Webdesign-Vertrag" verpflichtet sich der Anbieter, für den Kunden eine individuelle Website zu erstellen. Ein solcher Vertrag dürfte - ebenso wie ein Vertrag über die Erstellung oder Bearbeitung einer speziellen, auf die Bedürfnisse des Auftraggebers abgestimmten Software - regelmäßig als Werkvertrag, unter Umständen auch als Werklieferungsvertrag anzusehen sein.

Quelle: Bundesgerichtshof von 04.03.2010
http://www.bundesgerichtshof.de Externer Link
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