Internetrecht / Telekommunikationsrecht / Urheber- und Medienrecht / Verbraucherschutz /
Artikelnummer: 09092026
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URHEBERGESETZ GESTATTET KEINE RASTERFAHNDUNG
Das Urhebergesetz gestattet es dem Inhaber eines verletzten Urheberrechtes nicht, in ähnlicher Weise wie im Rahmen einer "Rasterfahndung" zu ermitteln, welche derjenigen Inhaber von Internetanschlüssen, von denen aus ein Zugang zu einer sogenannten Tauschbörse stattgefunden hat, tatsächlich einen Rechtsverstoß begangen haben. Dies hat das Landgericht Kiel entschieden.
Im übrigen schließt sich das Landgericht Kiel derjenigen Rechtsprechung an, nach der das einmalige Hochladen eines Musikalbums kein Handeln "in gewerblichem Ausmaß" darstellen kann.

Quelle: Landgericht Kiel - PM vom 4.9.2009 von 02.09.2009
http://www.schleswig-holstein.de/LGKIEL/ Externer Link
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