Internetrecht / Telekommunikationsrecht /
Artikelnummer: 09041836
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MOBILTELEFONIEREN IM FLUGZEUG SETZT SICH DURCH
In immer mehr Flugzeugen können Passagiere während des Fluges sicher telefonieren oder im Internet surfen. Ein Jahr nach der Einführung EU-weiter Regelungen zog die EU-Kommission eine positive Bilanz.
Im April 2008 führte die Kommission Regeln zur Harmonisierung der Bedingungen für Mobiltelefondienste an Bord von Flugzeugen in der EU ein. Ein Jahr später konnten dank dieser Regeln zwei Anbieter von Mobilfunkdiensten an Bord von Flugzeugen, OnAir (Genf) und AeroMobile (London), ihre Tätigkeit in Europa aufnehmen. Sie arbeiten mit Fluggesellschaften zusammen, die ihren Fluggästen diese Dienste zur Verfügung stellen wollen. Derzeit bauen drei europäische Fluggesellschaften – Ryanair (Irland), TAP (Portugal) und bmi (Vereinigtes Königreich) – den Dienst in ihren Flotten auf: 27 Flugzeuge wurden bereits damit ausgestattet und ihre Zahl wird sich voraussichtlich bis Ende 2009 verdoppeln – ein vielversprechender Beginn. Andere Fluggesellschaften führen derzeit technische Versuche durch. Unterdessen arbeiten die Fluggesellschaften daran, optimale Bedingungen für die Mobilfunknutzung zu schaffen, damit der neue Dienst von möglichst vielen Fluggästen angenommen wird, und analysieren seine Akzeptanz in den bereits damit ausgestatteten Flugzeugen. Bislang liegt der Preis zwischen etwa 1,60 Euro pro Minute für einen Anruf und etwa 0,43 Euro für eine SMS, je nachdem, welchen terrestrischen Mobilfunkbetreiber der Fluggast wählt.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 2.4.2009 von 02.04.2009
http://ec.europa.eu/deutschland/index_de.htm Externer Link
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