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Artikelnummer: 09030701
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BASTIAN SCHWEINSTEIGER SIEGT GEGEN ANWALTSKANZLEI
Nicht nur in der Champions-League, auch vor dem Landgericht München I war der Nationalspieler erfolgreich.
Die klagende Kanzlei machte gegen den beklagten Schweinsteiger restliche Vergütung für anwaltliche Tätigkeit in einigen Verfahren geltend. Die Tätigkeit betraf überwiegend die Abwehr von Ansprüchen des früheren Spielerberaters/Vermittlers sowie Ansprüche gegen die Rechtsschutzversicherung von Schweinsteiger. Der klagende Rechtsanwalt verlangte noch ausstehendes Honorar in einer Größenordnung von ca. 28.000,00 €. Schweinsteiger wendete ein, die berechtigten Ansprüche seien bereits von seiner Rechtsschutzversicherung beglichen worden. Weitere Ansprüche stünden dem Rechtsanwalt nicht zu, insbesondere werde ein Teil der behaupteten Aufträge bestritten. Die Klage wurde von den Münchener Richtern abgewiesen. Das Landgericht konnte sich letztlich nicht davon nicht davon überzeugen, dass die klagende Anwaltskanzlei noch Ansprüche zustehen. Nach Auffassung der Richter sind teilweise die Ansprüche bereits durch Zahlungen der Rechtsschutzversicherung von Schweinsteiger ausgeglichen worden. Zudem sei teilweise Vergütung mehrfach abgerechnet worden, obwohl sie nur einmal hätte geltend gemacht werden können. Schließlich konnte der Rechtsanwalt auch hinsichtlich einiger Ansprüche nicht beweisen, dass er überhaupt beauftragt worden war.

Quelle: Landgericht München I - PM 10/09 vom 3.3.2009 von 03.03.2009
http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/m1/ Externer Link
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