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Artikelnummer: 09011708
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BESCHÄFTIGUNG VON UNGARISCHEN PFLEGEKRÄFTEN UND HAUSHALTSHILFEN
Das Amtsgericht München verurteilte einen Rechtsanwalt wegen Beteiligung an der Beschäftigung von Ausländern ohne entsprechende Genehmigungen zu einer Gesamtgeldbuße von 36.800 Euro.
Das Gericht sah es dabei als erwiesen an, dass er ungarische Pflegekräfte und Haushaltshilfen als selbständige Arbeitskräfte vermittelte, obwohl diese tatsächlich unselbständig in den jeweiligen Haushalten tätig waren. Damit entfielen für die Arbeitgeber die Sozialabgaben und die Arbeitnehmer ersparten sich die Arbeitsgenehmigungen. Der Rechtsanwalt erhielt für seine Vermittlungstätigkeit eine Entlohnung.

Quelle: Amtsgericht München - PM 01/09 vom 5.1.2009 von 10.11.2008
http://www.justiz.bayern.de/gericht/ag/m/ Externer Link
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