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Artikelnummer: 08101007
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DATENDIEBSTAHL AUS 2006 BESCHÄFTIGT DEUTSCHE TELEKOM UND STAATSANWALTSCHAFT WEITER
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ist ein Datenträger mit 17 Millionen Mobilfunk-Datensätzen in fremden Händen. Dabei handelt es sich um Daten von Prepaid- und Postpaid-Kunden. Die Daten umfassen neben Name und Anschrift die Mobilfunknummer, teils das Geburtsdatum und in einigen Fällen auch die E-Mail-Adresse. Dies teilt die Deutsche Telekom mit.
Die Datensätze enthalten keine Bankverbindungen, Kreditkartennummern oder Verbindungsdaten. Die Deutsche Telekom hat keine Hinweise, dass die Datensätze 2006 oder in den Folgejahren tatsächlich für Belästigungen oder anderweitig unerlaubt durch Dritte genutzt wurden. Die Deutsche Telekom hatte den Diebstahl im Frühjahr 2006 umgehend bei den zuständigen Staatsanwaltschaften angezeigt. Im Rahmen der Ermittlungen stellten die Strafverfolgungsbehörden Datenträger sicher. Recherchen im Internet und in Datenbörsen ergaben über Monate keine Anhaltspunkte, dass die Daten im Schwarzmarkt weitergegeben oder angeboten wurden. Deshalb ging der Konzern davon aus, dass keine Weitergabe der Daten erfolgte. Offensichtlich hat sich aber „Der Spiegel“ durch Dritte Zugang zu den Daten verschaffen können.

Quelle: Deutsche Telekom AG - PM vom 4.10.2008 von 04.10.2008
http://www.telekom.com/ Externer Link
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