Informationstechnologierecht / Internetrecht / Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 08061429
Trennlinien
GEMA SETZT AUF INNOVATIVE SOFTWARELÖSUNG IM VERFAHREN GEGEN RAPIDSHARE
Die GEMA setzt ihre nachhaltigen Maßnahmen gegen den „One-Click-Hoster“ RapidShare fort und hat nun in einem Hauptsacheverfahren vor dem Landgericht Hamburg Klage auf Unterlassung von Rechtsverletzungen bezüglich einer großen Anzahl von Werken aus dem GEMA-Repertoire eingereicht.
Nach positiven Entscheidungen des Oberlandesgerichts Köln vom 21. September 2007 und des Landgerichts Düsseldorf vom 23. Januar 2008 führt die GEMA ihre Strategie jetzt in Hamburg fort. Wesentliches Ziel ist es, das gesamte GEMA-Repertoire vor illegaler Nutzung zu schützen. Unterstützt wird dies durch eine neue, für die GEMA speziell hierfür entwickelte Software. Durch den Einsatz der Software wird insbesondere das Argument der Dienstbetreiber, sie könnten die großen Mengen bei ihnen abgespeicherter Dateien technisch nicht kontrollieren, widerlegt. Bei RapidShare handelt es sich, nach eigenen Angaben des Dienstes, um einen der weltweit größten und schnellsten Webhoster. Kunden können beliebige Dateien auf den Speicherplätzen des Dienstes ablegen und einer unbegrenzten Zahl anderer Nutzer weltweit kostenlos zum jederzeitigen Abruf zur Verfügung stellen. Der Betreiber des Dienstes erzielt vor allem mit dem entgeltlichen Angebot komfortablerer Abrufmöglichkeiten von Inhalten beachtliche Profite. Im Rahmen dieses Dienstes finden in erheblichem Maße Urheberrechtsverletzungen statt, welchen die GEMA im Musikbereich bereits seit geraumer Zeit entschieden entgegentritt.

Quelle: GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte - PM vom 6.6.2008 von 06.06.2008
http://www.gema.de Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben