Internetrecht / Telekommunikationsrecht /
Artikelnummer: 08051804
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ÜBER 250 MILLIONEN INTERNETNUTZER IN EUROPA
Mehr als die Hälfte der Europäer sind regelmäßige Internetnutzer. Allein 2007 kamen 40 Millionen neue Internetnutzer hinzu. 64 Prozent aller Deutschen sind regelmäßig online. Dies geht aus dem Fortschrittsbericht der EU-Kommission zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hervor. Im Mai wird die Kommission Projekte in Angriff nehmen, um europaweite öffentliche Dienste wie die grenzüberschreitende Anerkennung elektronischer Identitätsnachweise oder elektronischer Signaturen voranzubringen.
80 Prozent der Nutzer verfügen über einen Breitbandanschluss, und 60 Prozent der öffentlichen Dienstleistungen sind in der EU vollständig online zugänglich. Dank der starken Breitbandzunahme in Europa haben nun zwei Drittel der Schulen und die Hälfte der Ärzte schnelle Internetanschlüsse. Die EU hat den weltweit größten entwickelten Verbrauchermarkt und verfügt über 100 Millionen Breitband-Internetanschlüsse, so dass sie bestens gerüstet ist, um sich die wirtschaftlichen Vorteile der IKT zunutze zu machen. Im Jahr 2007 kamen in der EU 40 Millionen neue regelmäßige Internetnutzer hinzu (insgesamt sind es heute 250 Millionen). Die IKT haben in den letzten fünf Jahren gewaltige Auswirkungen auf die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen gehabt, vor allem auch durch die Online-Entwicklung im Bildungs- und Gesundheitswesen. Fast 40 Prozent der Europäer nutzen das Internet überhaupt nicht, wobei die Spannbreite von 69 Prozent (Rumänien) und 65 Prozent (Bulgarien) über 62 Prozent (Griechenland) bis zu nur 13 Prozent (Dänemark, Niederlande) reicht. Auch bei der online Abwicklung von öffentlichen Diensten gibt es noch große Unterschiede.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 18.4.2008 von 18.04.2008
http://ec.europa.eu/deutschland/index_de.htm Externer Link
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